top of page
20181008_091415.jpg

AKTUELLE PROJEKTE
UNSERER MITGLIEDSVERBÄNDE

LEADER-Projekt "Vorplanung zur permanenten Dotation der Faden"

Fadenbach-Wasserverband

Mit 10.08.2026 erfolgte der Startschuss zum LEADER-Projekt "Vorplanung zur permanenten Dotation der Faden" des Fadenbach-Wasserverbandes in Zusammenarbeit mit der LEADER-Region Marchfeld und Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union. Auch der NÖ Fischereiverband und der örtliche Revierverband unterstützen dieses Vorhaben. Nach der kürzlich fertiggestellten Variantenstudie soll die beste Option, nämlich einer Dotation über ein neues naturnahes Zuleitungsgewässer über den Rußbach, nun in einer Vorstudie konkretisiert werden.

20_Blick vom Mitterweg nach Norden.JPG

​​Welchen Mehrwert hätte die die bauliche Umsetzung für die Region?

  • Verbesserung des Regionalklimas

  • Sicherstellung der Biodiversität in wertvollen Naturräumen

  • Attraktive neue Lebensräume durch die Schaffung einer grünen Gewässer-Adler inmitten einer ansonst weitgehend ausgeräumten Landschaft

  • Wasserrückhalt in der Region

  • Versickerungsanlagen zur Anreicherung des Grundwassers werden möglich (klimafitte Landwirtschaft)

  • Steigert die Verdunstungskühlung und verbessert das Mikroklima

  • Neues Naherholungsgebiet

  • Steigerung der möglichen Naherholungsfunktionen durch Rad- und Wanderrouten

  • Attraktives Fischgewässer für die Region

Warum schlussendlich auch eine bauliche Umsetzung realsistisch ist?

  • Das Projekt steht im Einklang mit der EU-Renaturierungsverordnung zur Wiederherstellung degradierter Ökosysteme. Der Fadenbach wurde bereits in den Österreichischen Wiederherstellungsplan zur EU-Renaturierungsverordnung aufgenommen.

  • Es besteht die Chance auf enorme Synergieeffekte mit möglichen Versickerungsprojekten zur Grundwasseranreicherung für die Landwirtschaft und einer Trinkwasserleitung für das Marchfeld.

Foeg_Leiste_NOE_DE_2025_4C_weiss.jpg

Renaturierung Zister

Zaya-Wasserverband Drösing-Ebersdorf, KG Zistersdorf

Aufweitung Zister.jpg

In Zistersdorf im Bereich zwischen der Lagerhaus-Brücke und der Brücke "Hintere Bahnstraße" hat sich die Stadtgemeinde Zistersdorf gemeinsam mit dem  Zaya-Wasserverband Drösing-Ebersdorf für eine Renaturierung der Zister eingesetzt. Möglich wurde diese Idee nach dem Kauf eines nebenliegenden Grundstücks durch die Gemeinde. Das Projekt ist bereits wasserrechtlich bewilligt und auch die Finanzierung ist sichergestellt.

Ziel des Projektes ist die Auflösung des abschnittsweise hart verbauten Kastenprofils im Ortsgebiet und die Gestaltung eines möglichst naturnahen Flusslaufes. Gleichzeitig ergeben sich durch das Projekt mehrere Synergieeffekte.

  • Erhöhte Hochwasserabflusskapazität, bei gleichzeitiger Verbesserung der Strukturvielfalt und des ökologischen Zustandes.

  • Aufweitung des Mündungsbereichs zum Windisch-Baumgartnergraben.

  • Einbindung des neuen Radweges entlang der Zister.

  • Wegfall der in den letzten Jahren sehr erhaltungsintensiven harten Verbauung.

Der Start der Bauarbeiten erfolgt voraussichtlich noch dieses Jahr. Die Finanzierung des Projekts erfolgt mit Mitteln des Bundes, des Landes Niederösterreich und des Zaya-Wasserverbandes Drösing-Ebersdorf.

Rückhaltebecken Taschlbach

Zaya-Wasserverband Mistelbach-Laa, KG Eggersdorf

Im Februar 2026 erfolgte der Startschuss zu den Ausbauarbeiten der Taschlbach-Retention oberhalb des Ortsgebiets Eggersdorf zu einem vollwertigen Rückhaltebecken mit Drosselbauwerk.

Das fertige Rückhaltebecken wird schlussendlich ein Retentionsvolumen von rund 86.000 m3 fassen. Dieses Projekt ist ein Teilprojekt der übergeordneten Maßnahmenplanung nach den Ergebnissen des Gefahrenzonenplans im Einzugsgebiet des Taschlbachs und dient der Verbesserung des Hochwasserschutzes für die unterhalb befindlichen Ortsgebiete von Eggersdorf, Ladendorf und Paasdorf. 

Spatenstich RHB Taschlbach KG Eggersdorf

Taschlbach-Aufweitung

Zaya-Wasserverband Mistelbach-Laa, KG Paasdorf

Aufweitung Taschlbach Paasdorf vorher.JPG

Dem Zaya-Wasserverband Mistelbach-Laa wurde Ende 2025 die wasserrechtliche Bewilligung zur Revitalisierung und Aufweitung des Taschlbachs in der KG Paasdorf erteilt. Der Projektabschnitt ist rund 1,4 km lang und verläuft vom unteren Ortsende Paasdorf bis zum Anschluss an das Rückhaltebecken Zaya-Taschlbach-Mündung. Es entsteht somit ein wertvoller zusammenhängender Naturraum. Für die Umsetzung fehlen aktuell die notwendigen Förderzusagen. Die Verantwortlichen bemühen sich jedoch um einen möglichst zeitnahen Baustart.

Durch eine Profilanpassung sollen die Böschungen flacher ausgestaltet werden. Durch eine Anpassung des Nebengeländes ist vorgesehen, dass die bestehenden klassischen Hochwasserschutzdämme ins Umland eingebunden werden. Durch diesen Umbau kann dem Taschlbach wieder mehr Platz gegeben werden und Biber können die Dämme nicht mehr schwächen. Darüber hinaus soll dem Gewässer wieder mehr Struktur und gegeben und eine Beschattung sichergestellt werden. Ein Projekt mit großen Synergien für die Ökologie und den Hochwasserschutz. 

Dammsanierung Donaugraben

Donaugraben-Wasserverband, KG Bisamberg

Am Donaugraben in der KG Bisamberg und aufwärts bestehen Donau-Rückstau Hochwasserschutzdämme. Bereits im Jahr 2023 hat die Donauhochwasserschutz-Konkurrenz (DHK), im Rahmen groß angelegter Untersuchungen von Hochwasserschutzdämmen, Probebohrungen und Analysen zum Zustand der Längsdämme am Donaugraben beauftragt und durchführen lassen. Zusätzlich wurde für den Donaugraben eine Gefahrenzonenplan erstellt.

Donaugraben Bisamberg.JPG

Das Gutachten hat bestätigt, dass die Längsdämme nicht dem Stand der Technik entsprechen. Es besteht jedoch keine Gefahr in Verzug. Aufgrund des großen Gefährdungspotentials für Siedlungsgebiete haben der Donaugraben-Wasserverband und die Via Donau, die verwaltende Stelle der DHK, trotzdem sofort mit der Projektplanung zur Sanierung der Hochwasserschutzdämme begonnen.

Knöterich Rußbach vorher.jpg
Knöterich Rußbach nachher.jpg

Beweidungsprojekt Knöterichbekämpfung

Rußbach-Wasserverband, Ulrichskirchen / Wolkersdorf

In einem ersten Versuch wurde im Jahr 2025 die Beweidung von großflächigen Knöterich-Beständen am Rußbach getestet. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, hat sich der japanische Staudenknöterich in den betroffenen Abschnitten bereits etabliert. Eine komplette Entfernung des Neophyts ist an diesem Standort nicht mehr möglich.

Ziel der Beweidung ist es, die weitere Verbreitung des Knöterichs entlang des Rußbachs einzudämmen, das Abflussprofil freizuhalten und gleichzeitig den Bestand auf Dauer zumindest zu schwächen. Darüber hinaus soll anderen Pflanzen die Möglichkeit gegeben werden, sich auf der kahlen wieder anzusiedeln.

Die erste Beweidungssaison wurde als Erfolg bewertet. Der Rußbach-Wasserverband wird das Projekt auch 2026 fortsetzten. Es sollen auch noch weitere Flächen in den Beweidungsplan mitaufgenommen werden.

Aufweitung untere Zaya

Zaya-WV Drösing-Ebersdorf, Dobermannsdorf / Niederabsdorf

Bei dieser Revitalisierung wurde die stark regulierte Zaya vom Ortsgebiet Dobermannsdorf abwärts bis zur Landesstraßenbrücke L16 auf einer Lände von ca. 3,8 km (!) umgebaut. Folgende Maßnahmen wurden gesetzt:

  • Profilaufweitung und Revitalisierung der Zaya

  • Gestaltung eines naturnahen Gewässerlebensraums

  • Verbesserung der Hochwassersicherheit, da die Dämme nach außen verlegt und teilweise an die nebenliegenden Flächen angeglichen wurden.

  • Auflösung von 5 Sohlstufen zur Herstellung der Fischpassierbarkeit

Ein Projekt des Zaya-Wasserverbandes Drösing-Ebersdorf mit Unterstützung durch das Land NÖ und den Bund.

Zaya Drösing-Ebersdorf Aufweitung.jpg

Rußbach-Aufweitung

Rußbach-Wasserverband, Pillichsdorf / Großengersdorf

20231114_142551.jpg

Der Rußbach wurde in den KGs Pillichsdorf und Großengersdorf großräumig aufgeweitet und revitalisiert. Das Projekt zur Verbesserung der Strukturvielfalt bei gänzlichem Erhalt der Hochwasserabflusskapazität erstreckt sich auf eine Länge von rund 3,5 km (!). Durch die Verbreiterung des Abflussprofils und Geländeanpassungen entfallen die bisher vorhandenen Hochwasserschutzdämme. Der geradlinig regulierte Verlauf des Rußbachs wird im Projektgebiet durch die Herstellung einer pendelnden Mittelwasserrinne aufgebrochen. Die südseitig vorgesehene Bepflanzungsberme wird zukünftig mit ihrem dichten Gehölzgürtel zur großräumigen Beschattung des Rußbachs beitragen.

Ein Projekt des Rußbach-Wasserverbandes mit Unterstützung durch das Land NÖ und den Bund.

bottom of page